LSG — not4sale!


Wir fordern:

  • Kein Verkauf der LSG!

  • Erhalt aller Arbeitsplätze!

  • Erhalt aller Sozialstandards!

  • Pressemitteilung
    17.01.2020

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) legt gegen das von Lufthansa durchgesetzte Streikverbot vom Dezember 2019 Berufung beim LAG Frankfurt ein.

    ver.di hatte die Beschäftigten der Lufthansa-Tochter LSG zum 19. Dezember 2019 zum Streik für einen Tarifvertrag zum Ausgleich von Entgeltabsenkungen – einem klassischen Sozialtarifvertrag – im Rahmen des Verkaufs der LSG an Gate Gourmet aufgerufen.

  • Streik
    10.01.2020

    Die LSG hat kurzfristig, vor den geplanten Streiks im Dezember, bei den Arbeitsgerichten in Frankfurt und in München beantragt, dass wir nicht zum Streik für eine Entgeltabsicherung aufrufen dürfen. Die Gerichte sind diesen Anträgen gefolgt, ohne uns zu dem Thema überhaupt anzuhören. Das gleiche Gericht blieb trotz des unmittelbar eingelegten Widerspruchs bei seiner Auffassung.

    Wir sind weiterhin der festen Überzeugung, dass wir das Recht haben bei der LSG auch zur Absicherung zu streiken. Sicherheit wird uns aber nur eine weitere gerichtliche Entscheidung geben können. Deswegen gehen wir gegen die Entscheidung des Arbeitsgerichts vor.

  • Video
    20.12.2019

    Streik verboten? Wieso wurde nicht gestreikt?

    Aktuelle Informationen von Katharina Wesenick, ver.di-Verhandlungsführerin LSG

  • Info für LSG-KollegInnen
    19.12.2019

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    gegen die Entscheidung des Gerichts, unseren Streik zu verbieten, haben wir heute Widerspruch beim Arbeitsgericht Frankfurt/M. eingelegt. Das Gericht ist aber bei seiner Entscheidung geblieben. Recht ist immer Auslegungssache. Der heutige Streik wurde verboten unter Androhung von hunderttausenden von Euro Strafe oder Gefängnis.

    Wir müssen die schriftliche Begründung des Urteils jetzt auswerten und beraten. Wir halten einen Streik weiterhin für rechtmäßig und prüfen, ob eine Berufung gegen das Urteil möglich ist. Im Anschluss behalten wir uns weitere Schritte vor! Ein Streik kann weiterhin möglich sein.

    Die Unsicherheit und das ständige Hin und Her zerrt an den Nerven von uns allen.

    Wir alle haben soziale Sicherheit und mal wieder Durchatmen verdient!

    Die Lufthansa versucht uns zu zermürben. Das werden sie nicht schaffen!

    Wir haben heute klare Stärke gezeigt!...

  • Infos für LSG-KollegInnen
    19.12.2019

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    gestern Abend hat die Lufthansa eine einstweilige Verfügung gegen den Streik bei der LSG beim Arbeitsgericht erwirkt. Das Verfahren fand ohne mündliche Anhörung von ver.di statt. Die Nachricht darüber erreichte uns erst spät nach 22:00 Uhr. Daher waren wir kurzfristig gezwungen den Streik abzusagen, sonst hätten hunderttausende von Euro und Gefängnis drohen können.

    Die Lufthansa schöpft gerade alle rechtlichen Mittel aus, um einen Streik zu verhindern und sich vor ihrer sozialen Verantwortung zu drücken.

    Wir finden das Verhalten der Lufthansa respektlos und unverschämt! Das ist eine weitere Erpressung und eine neue Qualität der Aggression.

    Heute früh morgens haben wir Beschwerde bei Gericht eingelegt. Eine gerichtliche Entscheidung, ob die Beschwerde akzeptiert wird, ist im Laufe des Tages zu erwarten.

    Wir informieren euch umgehend!

    Wir lassen uns jetzt erst recht nicht entmutigen und kämpfen weiter für die Absicherung aller Beschäftigten!...

  • Infos für LSG-KollegInnen
    18.12.2019

    Streik abgesagt

    einstweilige Verfügung gegen ver.di erwirkt

    Am Mittwoch um 21.27 Uhr ist gegen ver.di eine einstweilige Verfügung der Arbeitsgerichte Frankfurt und München auf Antrag der LSG-ZE, der LSG-ZD, LSG-MUC erlassen worden. Darin wird es ver.di untersagt, die LSG-Beschäftigten zu Streikmaßnahmen aufzurufen.

    Wir können die Entscheidung des Gerichtes nicht nachvollziehen und prüfen rechtliche Schritte dagegen.

    Da es um 22.30 Uhr schwierig ist ein Rechtsmittel einzulegen für einen Widerspruch gegen diese Entscheidung, können mögliche rechtliche Gegenmaßnahmen erst am Donnerstagmorgen erfolgen.

    Wir müssen daher den Streik absagen und informieren Euch, sobald es Neuigkeiten gibt!

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  • Pressemitteilung
    18.12.2019

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten bei der Lufthansa Catering Tochter LSG Sky Chefs (LSG) in Frankfurt/Main und in München zu einem ganztägigen Streik auf. Daher werden am Donnerstag (19. Dezember 2019) Beschäftigte der LSG an den Flughäfen Frankfurt/Main und München ab 00:00 Uhr für 24 Stunden in den Streik treten.

    Vom Streik werden insbesondere Langstreckenflüge betroffen sein. Insgesamt ist davon auszugehen, dass es zu Ausfällen und Verspätungen kommen wird. ver.di bittet die Fluggäste um Verständnis und hofft darauf, dass die Lufthansa-Tochter nunmehr endlich durch ein Einlenken weitere Arbeitskampfmaßnahmen unnötig macht.

    „Wir fordern die LSG auf, das Einkommen der rund 7.000 Beschäftigten tarifvertraglich abzusichern“, so ver.di-Verhandlungsführerin Katharina Wesenick. Bis heute sei das Versprechen des Vorstands, für die rund 7.000 Beschäftigten soziale Verantwortung zu übernehmen,...

  • Infos für LSG-KollegInnen
    18.12.2019

    Streikaufruf

    Warnstreik den gesamten Donnerstag, den 19. Dezember von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr.

    Die Gewerkschaft ver.di ruft alle Beschäftigten der LSG Unternehmen

    • LSG Sky Chefs Frankfurt International GmbH

    • LSG Sky Chefs Frankfurt ZD GmbH

    • LSG Sky Chefs München GmbH (Standort München)

    für den gesamten Donnerstag, 19. Dezember von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr zu einem Warnstreik auf

    Wir streiken für den Abschluss eines Tarifvertrages zur folgenden Regelung: Entgeltabsicherungsklausel. Dabei soll die LSG mögliche Entgeltabsenkungen bei dem Erwerber Gate Gourmet für mindestens acht Jahre ausgleichen.

    Hinweis: Alle ver.di Mitglieder erhalten Streikgeld nach Streikkostenrichtlinie, wenn sie sich vor Ort in die Listen eintragen. Bitte bringt dazu Eure Mitgliedsnummern mit!

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  • Infos für LSG-KollegInnen
    12.12.2019

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    das oben, war der abschließende Wortwechsel unseres heutigen Gesprächs mit Lufthansa. Wie kann das sein?

    Die Fakten:

    Der Vorvertrag (signing) zwischen Lufthansa (LH) und Gate Gourmet (GG) ist am Freitag abgeschlossen worden.

    Bis zum Abschluss des endgültigen Verkaufsvertrages (closing) in ca. drei bis neun Monaten ist die Haupteigentümerin der LSG immer noch die Lufthansa und damit voll in der Verantwortung für unsere soziale Absicherung.

    Was ist in den letzten 10 Tagen passiert?

    Wir hatten für den 2. Dezember einen Streik geplant. Daraufhin hat die Lufthansa kurz vorher ihr Angebot nachgebessert.
    Deswegen haben wir beim Streik auf die „Pausentaste“ gedrückt.

    Das Angebot für die Altersteilzeit war nicht akzeptabel, weil nur 100 Kolleg/innen von rund 1.000 Berechtigten ATZ bekommen hätten.

    Wir haben dann aber andere Verbesserungen rausverhandelt: ca....

  • handelsblatt.com
    09.12.2019

    Die Lufthansa gibt ihre Großküchen für die Bordverpflegung in fremde Hände. In einem ersten Schritt wird das Europa-Geschäft der Cateringtochter LSG Sky Chefs an den Schweizer Weltmarktführer Gategroup verkauft, wie Lufthansa am Montag in Frankfurt mitteilte. Das internationale Geschäft soll dann im kommenden Jahr aus dem Dax-Konzern gelöst werden.

  • Infos für LSG-KollegInnen
    06.12.2019

    Noch immer keine ausreichende Absicherung erreicht!

    Drei Tage. 40 Stunden Verhandlungen.

    Liebe Kollegen und Kolleginnen,

    trotz eines Verhandlungsmarathons von über 40 Stunden in den letzten drei Tagen hat Lufthansa uns noch immer keine ausreichende Absicherung zugesichert.

    Die ver.di-Tarifkommission trifft sich in der nächsten Woche zur Fortsetzung der Verhandlungen. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir weiterhin gemeinsam zusammenstehen, um unsere Forderungen durchzusetzen!
    Die Anspannung ist bei uns allen sehr hoch. Haltet durch, stärkt uns den Rücken und seid weiterhin bereit!

    Eure ver.di-Tarifkommission

    Frankfurt, 06. Dezember 2019

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  • Info für LSG-KollegInnen
    05.12.2019

    Verhandlungsmarathon bei der LSG

    Verhandlungen unterbrochen. Fortsetzung heute.

    Liebe Kollegen und Kolleginnen,

    wir haben gestern von 14:00 Uhr bis 1:00 Uhr nachts mit dem Lufthansa Vorstand verhandelt. Um mit einem klaren Kopf Entscheidungen treffen zu können, haben wir die Verhandlungen dann unterbrochen.

    HEUTE ab 13:00 Uhr beginnt die Fortsetzung.

    Wir halten euch auf dem Laufenden!

    Euer ver.di-Koordinierungskreis
    Frankfurt, 5. Dezember 2019

  • finanzen.net
    02.12.2019

    Beschäftigte der Lufthansa-Cateringsparte LSG Sky Chefs können beim geplanten Verkauf ihres Unternehmens noch auf Altersteilzeitmodelle hoffen.

    Das hat der Konzern der Gewerkschaft Verdi angeboten, die daraufhin den für diesen Montag geplanten Streik in den LSG-Großküchen abgesagt hat. Auch längere Fristen für mögliche Ausgleichszahlungen wurden in Aussicht gestellt.

  • airliners.de
    02.12.2019

    Die Verdi-Beschäftigten der LSG Sky Chefs werden vorerst nicht streiken, behalten sich weitere Arbeitskampf-Maßnahmen allerdings vor. Vor dem Verkauf an Gategroup will Verdi Arbeitsbedingungen und Einkommen sichern.

  • Pressemitteilung
    01.12.2019

    Der für Montag (2. Dezember 2019) angekündigte ver.di Streik bei der LSG findet nicht statt. Als Folge des am Samstagabend angekündigten 24-stündigen Ausstandes bei der Lufthansa Catering Tochter LSG habe der Lufthansa-Vorstand kurzfristig ein verbessertes Angebot vorgelegt.

    „Wir begrüßen, dass die Lufthansa sich auf uns zu bewegt“, so ver.di-Verhandlungsführerin Katharina Wesenick.

    „Angesichts des Verkaufes der LSG an die Gate Gourmet befürchten die Beschäftigten massive Einkommensverluste. Wir haben daher beim Thema Streik lediglich auf die Pausentaste gedrückt“, so Wesenick weiter.

    Nun habe Lufthansa die Gelegenheit, am kommenden Mittwoch bei den nächsten Verhandlungen zu zeigen, dass sie soziale Verantwortung für die rund 7.000 Beschäftigten übernehme.

  • zeit.de
    01.12.2019

    Berlin/Frankfurt (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi wird die Lufthansa-Cateringtochter LSG doch nicht am Montag bestreiken. Als Folge des am Samstagabend angekündigten 24-stündigen Streiks habe der Vorstand der Fluggesellschaft «kurzfristig ein verbessertes Angebot vorgelegt», und der Streik sei abgesagt.

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